Herren 1 – Auswärtssiege sind was Schönes


Nach dem deutlichen Auswärtserfolg in Neftenbach wollte man gegen den direkten Tabellennachbarn Romanshorn nachlegen. Neu-Coach Bertschinger machte noch vor dem Anpfiff klar, dass es kein Selbstläufer wird, aber mit der nötigen Cleverness und Härte in der Verteidigung ein Sieg machbar ist.



Dieses Vorhaben verpuffte erstmal schnell. Es waren gerade mal 5 Minuten gespielt, da lag GoRo bereits mit 3 Toren hinten. Romanshorn liess einige Spieler aus der 1. Mannschaft auf die Platte und diese zeigten gleich, dass sie Handball spielen können. Doch von Nervosität keine Spur. Das Herren 1 stellte seine Verteidigung um und bis zur 10. Minute war das Spiel wieder ausgeglichen. Jetzt entwickelte sich ein richtiger Hitchcock um die 2 Punkte. Die Führung wechselte einige Male, bevor sich Romanshorn kurz vor der Halbzeit wieder leicht absetzen konnte. 13:12 stand es nach 30 Minuten. Coach Bertschinger monierte in der Halbzeitansprache nochmals die fehlende Cleverness und Ruhe im Angriff. Vor allem der Mittelblock hatte immer wieder Abstimmungsprobleme.



Auch zu Beginn der 2. Hälfte war GoRo in der Verteidigung immer den einen Schritt zu spät. So lief man bis zur 43. Minute einem Rückstand hinterher, der kurzzeitig wieder auf 3 Tore anwuchs. Dann aber schaltete das Fanionteam einen Gang höher und besann sich auf seine Stärken. Hinten wurde etwas besser gedeckt und im Angriff wurde jedem Ball nachgesprungen. Sogar teilweise so sehr, dass sich Flügelflitzer Fodor bei einer missglückten Rettungsaktion und anschliessendem Drehwurf auf Augenhöhe mit dem Hallenboden einen Finger auskugelte. Doch auch hier zeigte der Coach sein Können und der Finger war schnell wieder eingerenkt. Das Spektakel in Romanshorn nahm jetzt so richtig Fahrt auf. Aus allen Lagen wurde auf das gegnerische Tor geworfen und irgendwie fand auch fast jeder Wurf sein Ziel. Romanshorn konnte das Tempo plötzlich nicht mehr mitgehen und so wurde aus dem Rückstand schnell eine Führung. Das dem Gegner in den letzten 20 Minuten nur noch 5 Tore gelangen, war ein Verdienst der immer besser arbeitenden Abwehr. So ging die Partie schlussendlich mit 30:25 an GoRo.



Es war ein hartes Stück Arbeit mit einem Gegner auf Augenhöhe, welches man aber verdientermassen für sich entscheiden konnte.



Dennoch warten 3 anstrengende und intensive Trainingswochen auf das Team, bis das nächste Spiel bestritten werden kann.

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