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Interträume schon (fast) ausgeträumt!

Eigentlich hätten die Juniorinnen FU14 und FU16 in der ersten Qualifikationsrunde zur Interklasse gerne vorgelegt. Die beiden Heimspiele verliefen dann aber eher ernüchternd.

Wie schon oft in dieser Saison musste die FU14 in ihrem Spiel gegen SG Züri Oberland/Volketswil die körperliche Überlegenheit der Gegnerinnen mit Kampfgeist wettmachen. Das engagierte Zulangen in der Verteidigung gelang dem Heimteam aber nur in den Anfangsminuten. Das merkliche Nachlassen vor dem eigenen Tor spielte den Zürcherinnen in die Karten, sie nutzten die Freiräume und trafen immer wieder, aus guten Positionen, in die Maschen. Goldach-Rorschach hielt zwar im Angriffsspiel gut dagegen, liess es aber immer wieder an der letzten Entschlossenheit mangeln. Dazu kam, dass zu viele Eigenfehler den Spielfluss immer wieder bremsten. Die Gegnerinnen zogen davon und machten schnell klar, wer die Partie gewinnen würde. Immerhin, in den letzten 20 Minuten zeigten die GoRo Mädels, dass man auch gegen solche Gegnerinnen bestehen kann. Der dominierende Auftritt kam aber zu spät. Die FU14 verlor mit 17:21 (7:13) Toren.


Knapp 24 Stunden später reiste das Team nach Frick, wo die zweite, alles entscheidende Aufstiegspartie anstand. Für einmal gegen eine Mannschaft, bei der sich die Spielerinnen bezüglich Grösse und Kraft auf Augenhöhe befanden. Und wieder einmal machten die Anfangsminuten Mut, dass ein positives Resultat erzielt werden könnte. Die Verteidigung stand gut und im Angriff nutzten die Spielerinnen die Freiräume für schön herausgespielte Tore. Mit Fortdauer der Partie liess die Verteidigungsarbeit nach, die Spielmacherinnen des TSV Frick nahmen Fahrt auf und brachten ihr Team auf die Siegerstrasse. Trotz des Pausenrückstandes schien die Partie für Goldach-Rorschach noch nicht verloren. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit verloren die Gäste den Faden aber völlig, fanden nicht mehr in die Partie. Es sah nach einer Klatsche aus. Doch da zeigten die Mädels dann nochmals, was in ihnen steckt, bäumten sich im Angriff auf und hielten den Schaden in Grenzen. Leider ging auch diese Partie mit 25:34 (12:16) Toren verloren und damit musste der Traum vom Aufstieg in die Interklasse begraben werden.


Die FU16 muss sich in einer Heim- und Auswärtspartie gegen die SG Zürisee den Aufstieg in die Interklasse verdienen. Am Samstag stand das Heimspiel in der stimmungsvollen Semihalle an. Einige Sorgen verursachte schon vor Anpfiff die Tatsache, dass der Gegner auf eine breite Bank zurückgreifen konnte, während das Heimteam die Kräfte gut einteilen musste. Die Zuschauer sollten eine Partie zu sehen bekommen, die von der Spannung und weniger von hochklassigem Handballsport lebte. Über weite Strecken mehr Kampf und Krampf, machten den beiden Teams die vielen technischen Fehler zu schaffen. Das Heimteam führte die feinere Klinge, bremste sich aber immer wieder selber aus. Zudem kamen sie in der Defensive oft einen Schritt zu spät. Die Gegnerinnen ihrerseits konnten sich über eine überragende Abschlussquote freuen, was verhinderte, dass Goldach-Rorschach sich entscheidend in Front schiessen konnte. Zweimal, jeweils mit 2 Toren Vorsprung, hatten sie dazu Gelegenheit, konnten sich aber wegen der technischen Unzulänglichkeiten nicht absetzen. So ging es ausgeglichen auf die Zielgerade und in der hektischen Schlussphase war keine Spielerin auszumachen, die noch das entscheidende Zünglein an der Waage hätte spielen können. Das 25:25 (13:13) war die logische Schlussfolge. Die Aufstiegsentscheidung ist vertagt. Evtl. mit leichtem Vorteil auf Seiten der Zürcherinnen, die am 20.05. um 17:00 Uhr auf das Heimrecht zählen dürfen. Wenn die technischen Fehler reduziert werden können, sind aber die Chancen für unsere FU16 auf einen Aufstieg in die Interklasse immer noch intakt.

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